Uckermärkischer Radrundweg
Der Uckermärkische Radrundweg ist ein durch die Landkreise Uckermark, Mecklenburg-Strelitz und Uecker-Randow verlaufender Radfernweg, welcher eine Länge von 260 km hat.
Völlig neu gebaut wurde dabei der 85 km lange uckermärkische Abschnitt von Stolpe an der Oder über Angermünde, Joachimsthal und Templin nach Lychen mit einem Netz von Fahrradstraßen.
Der Radrundweg zeigt einen Querschnitt durch die Natur und Kultur der Uckermark. Sie werden die erstaunliche Vielfalt an Flora und Fauna dieser einzigartigen Landschaft entdecken, ihre Farben und Gerüche spüren, die Weite und ihre Ursprünglichkeit genießen.
Ihr Weg führt Sie durch drei Naturlandschaften, den Nationalpark Unteres Odertal, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und den Naturpark Uckermärkische Seen.
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Streckenbeschreibung
Start ist in Prenzlau. Sehenswert: Marienkirche, Dominikanerkloster, Stadtmauer mit Toren, Türmen und Wiekhäusern sowie die Uckerpromenade. Von der Kreisstadt geht es auf dem Radweg entlang der B 198 Richtung Neubrandenburg bis zum Abzweig Klinkow.
Eine ruhig befahrene Landstraße führt durch den Ort nach Basedow. Idylle mit Backsteinhäusern und Feldsteinkirche. In Güstow über quert man die Hauptstraße und folgt einer ruhig befahrenen Kreisstraße nach Gollmitz.
Begleitet vom Rauschen einer Wassermühle geht es nach Kröchlendorff (17 km). Schon vor dem Ort ein Blick auf das Schloss - mit Lenné-Park. Weiter führt die Tour auf Wald und Feldwegen zur Rummelpforter Mühle. Durch den Tiergarten an der Ruine des Zisterzienserklosters mit Mühle vorbei, geht es nach Boitzenburg (28 km). Schloss, Marstall und St. Marien auf dem Berge laden zum Verweilen ein.
Von Boitzenburg nach Warbende ist die Streckenführung identisch mit dem Radweg Spur der Steine. Der Ort wird auf dem Radweg in Richtung Krevitz über den Rastplatz Roter Ochse verlassen. Kurven durch Wald und Feld bringen den Radfahrer über Weggun und Parmen nach Fürstenwerder (48 km). Von dort führt die Tour auf einer Nebenstraße und dann auf einem Feldweg nach Schulzenhof.
Von dem ehemaligen Gut führt ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster an die Landstraße. Links geht es weiter durch eine Eschenallee Richtung Fiebigershof. Kurz vor dem Ort biegt der Radfahrer nach links auf einen Feldweg ab. Stark witterungsabhängig zieht sich die Strecke durch hügelige Feld- und Waldlandschaft am Großen Parmensee vorbei nach Warbende.
Von dort aus wieder zurück auf die Landstraße orientiert sich der Radler weiter nach Tornowhof und lässt rechter Hand den Wrechen See und den Breiten Luzin hinter sich. Das Dorf hat einen überdachten Picknickplatz mit Spielmöglichkeiten, ideal für eine entspannte Rast mit Kindern.
Die hügelige Landstraße schlängelt sich durch eine Lindenallee nach Wittenhagen. Sie führt vorbei am „Alten Zollhaus“. Nah am Schmalen Luzin entlang geht es über Feldberg in Richtung Lychen nach Neuhof. Von hier ist es nicht weit nach Carwitz.
Die nächste Station nach Neuhof ist Laeven. Von hier aus lohnt sich ein Abstecher zu dem sagenhaft aussehenden Buchenwald Heilige Hallen. Zwischen großen Bäumen hindurch auf festgefahrenem Schotter erreicht man Triepkendorf (69 km). In dem Dorf erhebt sich eine Feldsteinkirche mit hölzernem Glockenturm.
Die Strecke über Hasselförde, Rutenberg und Retzow führt auf schmaler Asphaltstraße und asphaltiertem Radweg an vier Seen vorbei nach Lychen (83 km), die anerkannte Flößerstadt ist.
In Ufernähe von Zenssee und Platkowsee geht es auf gut zu befahrendem Waldweg und Asphalt nach Alt Placht. Hier steht das Kirchlein im Grünen aus dem 17. Jahrhundert, ein Schmuckstück, umgeben von 500-jährigen Linden. Vorbei am Glambecksee radelt man nach Gandenitz (93 km) mit Kirche aus dem 13. Jahrhundert und Wirtshaus aus dem 16. Jahrhundert.

- Stolper Turm

- Kirche Criewen

- Blumberger Mühle

- Schloss Schönow
Am Ortsausgang führt ein asphaltierter Radweg durch den Wald über die Landstraße hinweg durchs Feld in die Kurstadt Templin (103 km) und nah am Zentrum mit historischer Altstadt vorbei. Auf dem Radweg parallel zum Lübbesee lässt der Radler die Baumschule hinter sich und gelangt über das Walddorf Albrechtsthal nach Ahlimbsmühle (113 km).
Dort trifft er auf die Landesstraße 100, der er parallelauf dem Radweg bis zum Ortseingang Gollin folgt. Gleich danach links geht es durch den Wald nach Reiersdorf. Die Oberförsterei, ein Backsteingebäude aus Kaisers Zeiten beherbergt eine nicht alltägliche Waldschule.
Durch dunkle Kiefern und lichte Eichen führt der Weg über Radweg und Sommerweg neben Kopfsteinpflaster ins Straßendorf Friedrichswalde (124 km). Im Ort biegt der Radler nach links auf eine schmale Straße, sieht den Krummen See durch die Bäume blitzen und taucht in dichten Fichtenwald ein.
Bis an die Straße nach Parlow (129 km) und Glambeck. Von Glambeck bis zur Blumberger Mühle ist die Streckenführung nun mit dem Radfernweg Berlin-Usedom identisch. Über gut zu befahrenden Waldweg geht es nach Wolletz (142 km) und dicht am Ufer des Wolletzsees über Asphalt zur Blumberger Mühle. Der Radweg führt über Kerkow mit Bauernhof im Speicher und kreuzt im Ort die Bundesstraße 198. Den Radweg löst ein kleines Stück Landstraße ab, dem ein Radweg entlang des Mündesees folgt.
In Gesellschaft 10 000 Jahre alter Findlinge, gelangt der Radler in den sanierten historischen Altstadtkern Angermündes (152 km). Dort orientiert er sich Richtung Bad Freienwalde. Von Herzsprung am Parsteiner See mit Badestelle schlängelt sich der Radweg hügelig durch Wald und Feld nach Neukünkendorf (164 km).
Kurvenreich zieht sich die Strecke durch eine Obstbaumallee nach Gellmersdorf und weiter nach Stolpe/Oder (169,5 km). Der Aufstieg zum Stolper Turm belohnt mit einem weiten Blick. Die im Volksmund „Grützpott“ genannte Ruine aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den mächtigsten Bergfrieden Deutschlands.
Nicht weit vom Ort entfernt, verläuft der Oder-Neiße-Radweg. Gen Süden ins Oderbruch. Die direkte Tour führt über Stützkow nach Norden auf dem Oderdeich nach Criewen, wo besonders das Schloss mit seinem Lenné-Park sehenswert ist. Über Zützen an Schwedt/Oder (186,5 km) vorbei - geht es nach Gatow (196 km). Hier verlässt der Radler auch den Oder-Neiße-Radweg.

- Schwedt/Oder

- Kirche Vierraden

- Kunow

- Jamikow
Von hier bis Blumberg verläuft die Strecke ebenfalls auf der Kranichradtour. Die Strecke führt den Radler weiter in das Tabakstädtchen Vierraden. Von dort geht es auf Nebenstraßen nach Blumenhagen. Die nächsten Orte sind Hohenfelde, Kunow und Niederfelde (209,5 km). Dieser Abschnitt auf ruhiger Straße bietet abwechselnd weite Sicht auf flaches Land und hügeliges Panorama.
Wenige Kilometer nach dem Ortsausgangsschild geht es nach links über einen gut zu befahrenden Weg zwischen Wald und Feld nach Kummerow. Auf schmaler Landstraße und nicht allzu stark befahrener Hauptstraße über Jamikow (216,5 km) gelangt der Radler nach Schönow. Den Ort dominieren Feldsteinbauten wie die meterlange Mauer, die das Schloss schützend umfasst.
Stetig hoch und runter radelnd erreicht man Blumberg (221 km). Weiter geht es durch die Randowniederung über Zichow und Zehnebeck nach Gramzow (236 km). Die nächsten Stationen sind Koboltenhof, Heidehof, Blankenburg und schließlich Seehausen am Oberuckersee. Weiter geht es über Potzlow, Strehlow, Zollchow und Röpersdorf zurück in die Uckermärkische Kreisstadt (260 km).






