Ackerbürgermuseum Gartz (Oder)

Ackerbürgermuseum am Stettiner Tor

Wer waren die „Ackerbürger"?

Unter dem Begriff des "Ackerbürgers" verstand man einen Bürger, der neben seinem handwerklichen Beruf auch Nahrungs- und Futtermittelanbau auf seinem Land in der Feldmark betrieb.

In den kleinen Städten auf dem Land, die meist ohne großen Handel auskommen mussten, widmete sich die Mehrzahl der Bürger dieser Kombination aus Beruf und Landbestellung. Ohne die Landbestellung reichte das Auskommen für die meisten Familien nicht. Im Turm des unter Denkmalschutz stehenden Stettiner Stadttores und im danebenstehenden Torwächterhaus befinden sich auf drei Etagen die Ausstellungen des Ackerbürgermuseums der Stadt Gartz (Oder).

Das Stettiner Tor entstand um 1280 zusammen mit der Stadtmauer. Der aus Ziegeln erbaute prächtige Turm entstand im 18. Jahrhundert. Das Museum zeigt das Leben und Arbeiten in der Ackerbürgerstadt des 18.- 20. Jahrhunderts sowie die ländliche Geschichte der Region. Gezeigt werden Gebrauchsgegenstände vom Spinnrad und Webstuhl über Haushaltsutensilien bis hin zu einfachen Ackergeräten und Fotografien. Die Mitarbeiter der Gästeinformation, die sich gegenüber dem Stettiner Tor befindet, führen Sie auch durch die Stadt am Rande des Landes Brandenburg, an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern.

Anreise:

Mit den öffenllichen Verkehrsmitteln: Zug: RE3 ab Berlin - Schwedt/Oder bzw. Stralsund. Die Züge verkehren nach Schwedt/Oder von Montag - Freitag stündlich, an den Wochenende alle 2 Stunden. Bus: umsteigen in Schwedt/Oder Mitte zum Bus 469 (nur wochentags). Einen Fahrplan für den Bus 469 der UVG finden Sie hier.

Anfahrt mit dem Auto: Autobahn A11 Abfahrt Penkun, weiter die Bundesstraße B113

Öffnungszeiten:

Mai - Oktober                                              
Montag - Freitag   10:00 Uhr - 17:00 Uhr        

November - April
Montag - Donnerstag   10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Freitag   10:00 Uhr - 12:00 Uhr