Stolper Turm

Stolper Turm,

Vom Burgberg aus, auf dem sich der Stolper Turm befindet, genießt man einen weiten Blick in das Untere Odertal. Der Geländesporn war vom 7.-12. Jahrhundert slawisch besiedelt.

Als im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts Dänenkönig Waldemar das Hoheitsgebiet der Brandenburgischen Markgrafen vorübergehend in Besitz nahm, entstand hier eine neue Burg inmitten der alten slawischen Wallanlage.

Der Stolper Turm gehört zu den im norddeutschen Raum seltenen Turmburgen. Die Burg selbst war der bewohnte Turm. Umgeben von einer Ringmauer aus Feldsteinen bot sie bestenfalls noch Platz für ein bescheidenes Tor- oder Stallgebäude.

Burgfried in Stolpe

Nach einer alten Sage wird der Stolper Turm auch als "Grützpott" bezeichnet.
Heute ist der Turm einer der dicksten in Deutschland. Besonders beliebt zu Ostern: das traditionelle Eiertrudeln vom Berg.

Maße:
Äußerer Durchmesser: 18 m
Höhe: ca. 28 m
Mauerstärke: unten 6 m, oben 4 m


Öffnungszeiten:
01.04 - 31.10.

Führungen für Individualtouristen jeden Sonntag von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 16:00 Uhr

Turmführung (ganzjährig) "Vom Turmverlies bis zur Aussichtsplattform"
ab 8 Personen buchbar über den Dorfverein Stolpe Tel. 033338 / 528 oder 033338 / 566, Teffpunkt am Turm

Besichtigung der Türmerstube und Aussichtsplattform von Mittwoch - Samstag von 10:00 - 12:00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr möglich