Gemeinde Mark - Landin
Ortsteil Grünow
Grünow wurde erstmals 1354 urkundlich erwähnt. Es handelt sich um ein Angerdorf mit Kirche. Im Jahre 1578 gab es 14 Bauern und 11 Kossäten. 1624 waren es 12 Bauern und neun Kossäten. 1840 gab es in Dorf und Rittergut 26 Wohnhäsuer. 1931 waren es schon 40 Wohnhäuser. Die Grünower Dorfkirche wurde im 13. Jahrhundert von Siedlern aus Franken errichtet und ist ein sorgfältig ausgeführter Feldsteinbau der Frühgotik.
Ortsteil Landin
Landin wurde erstmals 1250 erwähnt. Die Landesherren von Brandenburg und Pommern kamen in einem Vertrag überein, den ab Ende des 12. Jahrhundert währenden Streit zu beenden und die Orte Hohen- und Niederlandin den Brandenburgern zu überlassen. Beide Gemeindeteile sind deformierte Angerdörfer.
Hohenlandin hatte einen Gemeindebezirk, eine Kirche, eine Ziegelei und einen Gutsbezirk mit dem Vorwerk Augustenhof.
Niederlandin hatte ebenfalls einen Gemeindebezirk, zu dem später ein Bahnhof gehörte sowie ein Gutsbezirk mit Ziegelei und die Försterei Julienwalde. Im Jahre 1974 wurden beide Orte zur Gemeinde Landin vereinigt.

- Grünow

- Hohenlandin

- Niederlandin

- Schönermark
Ortsteil Schönermark
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortsteiles ist aus dem Jahre 1287, damals schenkten die Markgrafen von Brandenburg dem Kloster Chorin drei Bauernhöfe mit 13 Hufen in Schönermark.
Als Besitzer von Schönermark wird nach dem dreißigjährigen Krieg Gottfried Fehlow genannt. Nach seinem Tode im Jahre 1707 wurde Schönermark von der Herrschaft Schwedt übernommen. Mit dem Aussterben der Markgrafen von Schwedt im Jahre 1789 fiel die Herrschaft an das preußische Königshaus zurück. Schönermark wurde eine königliche Domäne.
Nach dem verlorenen Krieg von 1807 musste der preußische Staat u. a. Schönermark wegen finanzieller Schwierigkeiten verkaufen. Neuer Besitzer wurde der damalige Verwalter Carow. Nach dessen Tod wurde das Gut um 1850 von dem Grafen von Reedern aufgekauft, dessen Nachkommen es bis zum Zusammenbruch des faschistischen Reiches im Jahre 1945 besaßen. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der damalige Gutsbesitz an 43 Neubauernstellen aufgeteilt.


