Gemeinde Pinnow
Pinnow wurde erstmals 1354 als Klostergut urkundlich erwähnt. Es ist ein Straßen- oder Straßenangerdorf mit Kirche und Gut. Man geht davon aus, dass der Ortsname slawischen Ursprungs ist. Übersetzt bedeutet Pinnow soviel wie Wurzelkloben.
1487 wird Pinnow Adelssitz (Wohnort des Wagenschütz). 1527 verfügt das Dorf über 60 Hufen. Ab 1556 werden Schäferei und Fischerei genannt. 1608 wird Pinnow der Rittersitz der Familie von Behren und 1684 der Wohnsitz der Familie von Bredow und der Witwe von Düringshofen. Bis 1688 waren die Bauernhöfe und Kossätenhöfe wüst hinterlassen.
Das Gutshaus ist ein zweigeschossiger Rechteckbau und hat einen rückseitigen quadratischen Treppenturm aus dem 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert ist es durch einen eingeschossigen Seitenflügel erweitert worden. Die Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert war einst das höchste Bauwerk der Gegend. Der erste Fachwerkaufbau geht auf das Jahr 1706 zurück.
Im 15. Jahrhundert gab es in Pinnow zwei Gutshöfe. Zum ersten Gutshof gehörten 16 Bauernhöfe. Zum zweiten Hof gehörten 3 Bauernhöfe. Dieser Hof galt als eine Art Vorwerk von Pinnow.






