Oder - Neiße - Radweg

Oder - Neiße - Radweg

Der modern ausgebaute, asphaltierte Fernradweg führt von der Quelle der Neiße in Tschechien, entlang der deutsch-polnischen Grenze bis zur Ostseeinsel Usedom.

Zwischen Hohensaaten im Süden und Schönfeld im Norden stellt der Oder-Neiße-Fernradweg gleichzeitig die Nord-Süd-Tangente durch den Nationalpark Unteres Odertal dar.

Der Nationalpark - eine der letzten naturnahen Flussauenlandschaften Mitteleuropas, eine Traumlandschaft für Naturfreunde - breitet sich auf einer Strecke von 60 Kilometern von Hohensaaten bis vor die Tore Stettins aus und ist ein bedeutsames Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiet seltener und gefährdeter Vogelarten. Fachkundige Führungen in die Flora und Fauna werden ganzjährig angeboten.

Vom Oder-Neiße-Radweg ausgehend führen auf der einen Seite sogenannte Sommerwege direkt in die Polderlandschaft, hin zur Oder und zu einem ungestörten Naturerlebnis. Auf der anderen Seite des Weges können Sie die Sehenswürdigkeiten der einzelnen Orte im unteren Odertal entdecken.

Mescherin - Mescherin ist die nordöstlichste Gemeinde im Landkreis Uckermark. Sie liegt im Bundesland Brandenburg (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Gartz (Oder) mit Sitz in der gleichnamigen Stadt verwaltet.

Sehenswertes: Aussichtspunkte Seeberg und Stettiner Berg, Grenzübergang nach Polen

Geesow - grenzt im Süden direkt an die Stadt Gartz (Oder) und wurde erstmals im Jahre 1269 urkundlich erwähnt. Der Ort hat eine landschaftlich reizvolle Lage in einer schmalen Senke. Geesow ist Etappe verschiedener Wanderrouten und liegt in der Nähe eines überregional bedeutsamen Naturschutzgebietes.

Sehenswertes: Salvey Mühle mit Museum, Naturschutzgebiet Geesower Hügel

Gartz (Oder) - ist eine Stadt im brandenburgischen Landkreis Uckermark und Verwaltungssitz des Amtes Gartz (Oder). 1124 erstmals urkundlich erwähnt, erhielt Gartz 1249 von Herzog Barnim I. von Pommern das Stadtrecht verliehen.

Sehenswertes: Ackerbürgermuseum, Ausgangspunkt für Beobachtungen des Kranichzuges im Herbst, Naturschutzgebiete Silberberge und Gartzer Schrey mit schöner Aussicht

Friedrichsthal - ist ein für die Oderregion typisches Tabakbauerndorf. Um 1750 wurden durch Friedrich den Großen hugenottische Tabakbauern dort angesiedelt. Bei Friedrichsthal endet die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße und die Oder teilt sich in West- und Ostoder.

Sehenswertes: Dorfkirche, verschiedene Formen von Tabaktrockenscheunen

Teerofenbrücke - ist eine Siedlung, bestehend aus einem Ferienobjekt und kleinen Holzhäusern und eignet sich sehr gut als Ausgangspunkt für eine Wanderung in die Auenlandschaft.

Sehenswertes: Naturlehrpfad und Grillplatz, Hartholzauwald, Wildnisschule

Gatow - ist ein nördlicher Ortsteil der Stadt Schwedt/Oder direkt an der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße im Nationalpark Unteres Odertal. Gatow wurde 1347 erstmals erwähnt. Seine Bewohner lebten vom Fischfang, der Feldwirtschaft und der Teerbrennerei und später vom Tabakanbau.

Sehenswertes: verschiedene Tabaktrockenscheunen

Vierraden - ist eine Kleinstadt im Nordosten Brandenburgs. 2003 wurde sie in die Stadt Schwedt/Oder eingemeindet, von der sie etwa drei Kilometer entfernt liegt. Vierraden liegt nahe der Mündung der Welse in die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, die parallel zur Oder verläuft.

Sehenswertes: Tabakmuseum, Heimatstube

Schwedt/Oder - befindet sich im Osten des Landkreises Uckermark, einer seenreichen Landschaft zwischen unterer Oder und oberer Havel. Die Stadt wurde auf einer Sanderterrasse, die nur wenig über den ausgedehnten Poldern des Odertals liegt, gebaut. Zwischen der Stadt und der Oder verläuft die Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße, parallel zum Grenzfluss.

Sehenswertes: Tourist-Information, Grenzübergang nach Polen, Stadtmuseum, Theater, Kino, Erlebnisbad, Kirchen

Meyenburg - Südlich von Meyenburg verläuft die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße am Rande des Nationalparkes Unteres Odertal. Der erste Nachweis für Meyenburg findet man im Jahr 1578. 1652 taucht der Name Meydeburgk und 1661 Meyenburgk auf.

Sehenswertes: Hofladen bei der Pension „Moritz“ & Hofladen „Unter'm Storchennest“

Achtung!
Sperrung Landgrabenbrücke bei Zützen
Die nördliche der beiden Brücken von Zützen (Landgrabenbrücke) ist bis auf weiteres für jegliche Nutzung gesperrt. Durchreisende auf dem Oder-Neiße-Radweg bleiben bitte auf dem Deich und kommen an der nächsten Brücke automatisch wieder auf den offiziellen Radweg. Radler mit Ziel in Zützen oder Berkholz-Meyenburg nutzen bitte die südliche Brücke von Zützen oder die Brücke am südlichen Ortsausgang von Schwedt (Schöpfwerkbrücke).


Zützen - ist ein Dorf im Nordosten Deutschlands und seit 2001 Teil der Stadt Schwedt/Oder im Landkreis Uckermark in Brandenburg. Zützen bedeutet Fischerdorf. Es gehörte bis 1472 zu Pommern. Bodenfunde in der unmittelbaren Umgebung Zützens lassen auf eine Existenz von Siedlungen und Wohnstätten seit der Steinzeit schließen.

Sehenswertes: Feldsteinbauten, Erbbegräbnis der Familie von Bredow

Criewen - ist eine vormals eigenständige Gemeinde, die seit 2001 zu Schwedt/Oder gehört. Sie liegt nahe der polnischen Grenze, direkt angrenzend an den Nationalpark Unteres Odertal. Criewen kommt aus dem Slawischen und bedeutet Priester und wurde erstmals 1354 urkundlich erwähnt in Zusammenhang mit der Überlassung von brandenburgischen Orten an den Herzog von Pommern.

Sehenswertes: Besucherzentrum des Nationalparks, ehemaliges Schloss mit Lenné-Park und Nutzgarten der Familie von Arnim-Criewen

Stützkow - ist ein Dorf am Ostrand der Uckermark, an der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße (Teil der Havel-Oder-Wasserstraße) gelegen.
Stützkow wurde erstmals in einer Urkunde von 1354 erwähnt. In dem Buch des Archivars E. Fidicin wird berichtet, dass Stützkow im Landbuch des Kaisers Karl IV. nicht aufgeführt wurde, weil der Ort damals an Pommern verpfändet war.

Sehenswertes - Haus am Strom, Aussichtspunkt

Stolpe/Oder - ist ein Dorf im Landkreis Uckermark, Brandenburg. Es liegt an der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, welche weitgehend dem früheren Verlauf der Oder entspricht. Es ist heute ein Ortsteil der Stadt Angermünde.

Sehenswertes: mittelalterliche Burganlage mit Burgfried (Grützpott) und schöner Aussicht.

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