Die Natur des Nationalparks Unteres Odertal

Der Nationalpark Unteres Odertal bietet zu jeder Jahreszeit seinen eigenen Reiz. Im Herbst ist er in tiefen Nebel gehüllt und im Winter überwiegt die Stille. Im Frühjahr lockt er mit Vogelschwärmen. Der Sommer beeindruckt durch seine Blütenpracht von Sumpf- und Wasserpflanzen.

Fast alles, was hier lebt, hängt vom Wasser ab. Die für Auen typische periodische Überflutung weiter Niederungsflächen bringen unterschiedliche Pflanzengesellschaften hervor. Neben artenreichen Feuchtwiesen, dichten Röhrichten und großflächigen Seggenrieden beherbergt das Untere Odertal noch heute intakte Moore.

Besonders in den ganzjährig überfluteten Bereichen der Talaue auf der polnischen Seite haben sich natürliche Lebensräume erhalten. Zu Ihnen gehören ausgedehnte Großseggensümpfe, die in Mitteleuropa ihresgleichen suchen.

Flora

Fauna

Die für Auenlandschaft typische Artenvielfalt beeindruckt besonders Ornithologen. Als mitteleuropäische Vogelzugterrasse bietet die Oderniederung vielen Wat- und Wasservögeln einen Rast-, Nahrungs- oder Überwinterungsplatz. Alljährlich im Herbst ziehen 100.000 Enten- und Gänsevögel durch die Niederung.

Gewöhnlich im Oktober nutzen einige 1.000 Kraniche vorübergehend Flachwasserbereiche der Altwässer als Schlafplatz. Folgen Sie uns auf einen Streifzug durch die Fauna und Flora des Nationalparks Unteres Odertal mit dem Rad oder auf einer Wanderung.

Für weitergehende Informationen stehen in der Nationalparkverwaltung verschiedene wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung, die zum Teil sehr tiefgründige und detaillierte Untersuchungen belegen.