Kranichradtour

Von Gatow aus geht’s in das Tabakstädtchen Vierraden (1 km). Im Spätsommer kann man den Stoff, aus dem die Zigaretten sind, noch als Pflanze sehen. Von dort geht es auf Nebenstraßen nach Blumenhagen (6 km).

Die nächsten Orte sind Hohenfelde (9 km), Kunow (11 km) und Niederfelde (13,5 km). Dieser Abschnitt auf ruhiger Straße bietet abwechselnd weite Sicht auf flaches Land und hügeliges Panorama. Wenige Kilometer nach dem Ortsausgangsschild geht es nach links über einen gut zu befahrenden Weg zwischen Wald und Feld nach Kummerow (17,5 km).

Weiter begibt sich der Radler auf schmaler Landstraße und nicht allzu stark befahrener Hauptstraße über Jamikow (20,5 km) nach Schönow (22,5 km). Im Ort dominieren Feldsteinbauten, wie die meterlange Mauer, die das Schloss schützend umfasst, und die Ställe des alten Gutshofes. Stetig hoch und runter radelnd erreicht man Blumberg (25 km) mit seiner schönen Kirche.

Apfelbäume säumen die abwechslungsreiche ruhige Strecke über Casekow (28,5 km) nach Luckow (30 km). Schon von weitem ist der Mühlenberg mit seiner Bockwindmühle zu sehen. Dann geht es weiter bergab nach Petershagen (33 km) und auf ruhiger Straße nach Schönfeld (37 km). Das Feld rechts vom Weg ist ideal, um Kraniche zu beobachten.

In Schönfeld hält man sich Richtung Bundesstraße 113 und kommt auf dem Radweg parallel zu dieser nach Tantow (42 km). Hier beginnt die Nationalparkregion Unteres Odertal.

Um weiter nach Staffelde (49 km) zu gelangen, orientiert sich der Radler in Richtung Neurochlitz. Die schmale Straße verläuft ein kurzes Stück neben den Bahnschienen und danach durchs Feld. Von Staffelde  folgt man der Lindenallee über Kopfsteinpflaster nach Mescherin (51,5 km). Der Ort ist ein günstiger Ausgangspunkt für Ausflüge nach Polen.

Auf dem Oder-Neiße-Radweg geht es weiter in die Ackerbürgerstadt Gartz (Oder) (57 km) inmitten des Gartzer Schrey, einer Endmoränenlandschaft im Nationalpark Unteres Odertal.

In dem wasserreichen Gebiet lassen sich im Frühjahr und Herbst neben Kranichen, Gänsen und zahlreichen Entenarten auch hunderte Singschwäne hören und beobachten. Beeindruckend, nicht nur für Vogelkundler. Vorbei am Ackerbürgermuseum, führt der Weg zwischen malerischem Flussufer und restaurierten Häusern mit bunten Gärten nach Friedrichsthal (64 km).

Von hier aus schlängelt sich die Strecke durch Kiefernwald zur Nationalpark-Wildnisschule Teerofenbrücke und entlang der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße zurück nach Gatow (74 km).

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