Wanderwege in der Uckermark

Wandern ist nicht nur im Gebirge eine angenehme Aktivität, um die Region zu erkunden. Die Ruhe und Weite des Nationalparks Unteres Odertal können Sie ganzjährig auf den Wanderwegen der Deiche genießen. Im Frühjahr erscheinen auch die Auenwege wieder aus dem Wasser der winterlichen Überflutung. Ob kurzer Rundweg oder mehrtägige Wanderung auf dem ausgezeichneten Märkischen Landweg – Sie haben die Wahl.


Eine Übersichtskarte vom Nationalpark Unteres Odertal finden Sie hier.

Wanderwege im Überblick

  • Der 200 km lange Märkische Landweg garantiert viel Abwechslung. Er verläuft quer durch die Uckermark...

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  • Der ca. 7 km lange Wilde Waldweg in den Densenbergen südwestlich von Criewen verläuft durch die vielfältigen Waldgesellschaften...

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  • Der ca. 10 km lange Weg der Auenblicke verläuft durch den angrenzenden Wald der Oderniederung...

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  • Der Auenpfad macht die einzigartige Landschaft der Polderwiesen in der Flussaue des Nationalparks Unteres Odertal südlich von Schwedt erlebbar.
     

    Über ein verzweigtes Wegenetz können die Besucher des Nationalparks Unteres Odertal das Schutzgebiet aus nähster Nähe erleben. Neben den verschiedenen Rundwegen durch das Schutzgebiet führen auch mehrere Erlebnispfade in die Auen- und Polderlandschaft.  Zu diesen Wegen gehört der Auenpfad, der eine Länge von 3,7 Kilometer hat und von der Criewener Brücke durch den Polder A bis zum Saathener Wehr führt. Interessante Punkte sind mit den „Auenpfad-Pfählen“ markiert, der Besucher findet hierzu in einer kleinen Broschüre weitere Informationen. Die Broschüre ist im Criewener Nationalparkhaus erhältlich oder kann jederzeit aus einer Holzbox vor der Criewener Kanalbrücke entnommen werden.


    Weitere Informationen finden Sie hier.

     

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  • Der Jakobsweg in der Uckermark – als Teil der Via Imperii Der Jakobsweg, 1987 vom Europarat zur Europäischen Kulturroute ernannt, gehört zu einem weitverzweigten Wegenetz in Europa. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich verschiedene Wegvarianten des Jakobswegs mit eigenen Namen gebildet. Diese führten entlang wichtiger Handelsrouten, die im Mittelalter wegen ihrer sicheren Wege und vorhandener Infrastruktur an Herbergen und Einkehrmöglichkeiten von Pilgernden genutzt wurden. Alle diese Wege haben bis heute ein Ziel: das Heilige Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien. Nach einem alten Sprichwort beginnt der Jakobsweg vor der eigenen Haustüre. Seit dem Frühjahr 2020 ist das Pilgern nun auch in der Uckermark möglich.


    Der ca. 80 km lange Jakobsweg durch die Uckermark von Staffelde bis kurz nach Angermünde ist Teil der Via Imperii, eine der bekanntesten Handelsstraßen des Mittelalters, welche von Szczecin/Stettin über Berlin bis nach Rom verläuft. In Leipzig trifft der heute mit der Jakobsmuschel ausgeschilderte Pilgerweg auf die Via Regia, die weiter zum Heiligen Grab des Apostels Jakobus nach Santiago de Compostela führt. Der Weg führt die Pilgerinnen und Pilger auf 5 Tagesetappen durch die abwechslungsreichen Landschaften der Uckermark: über Wälder, Wiesen, Hügel und Felder sowie entlang der Oder im einzigartigen Flussauennationalpark Unteres Odertal. Die Feldsteinpflasterwege, Wald- und Feldwege sowie teilweise asphaltierte Straßen bringen die Pilgernden in die idyllischen kleinen Orte und Städte der Uckermark. Die historischen Feldsteinkirchen in den uckermärkischen Dörfern und die Ruhe der Natur ermöglichen die innere Einkehr zu sich selbst und den Abstand zum alltäglichen Leben. Hier liegt die Wegeführung des berühmten Pilgerweges weitgehend auf der Route des Märkischen Landeweges (blaues Kreuz). Der Jakobsweg ist auch in Brandenburg mit dem typischen Symbol der Jakobsmuschel markiert. Als Einstieg in den Weg empfiehlt sich in der Uckermark der Ort Mescherin, unmittelbar an der Grenze zum Nachbarland Polen. Von hier aus wandert oder pilgert man über Groß Pinnow, Schwedt/Oder und Stolpe nach Angermünde, ein staatlich anerkannter Erholungsort. Durch die Schwedter Innenstadt führt eine zusätzliche Schleife des Pilgerweges, sodass den Pilgern der Weg zu den wichtigsten spirituellen Orten der Stadt, wie die Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt, die Stadtpfarrkirche St. Katharinen, das Jüdische Ritualbad,den Hugenottenpark sowie zu den Beherbergungen, Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten gezeigt wird.

     

    Zum Start der Wandersaison im März 2021 soll der Jakobsweg durch die Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. von der deutsch-polnischen Grenze bis Berlin vollständig ausgeschildert sein und Flyer mit dem Wegeverlauf und Hinweisen zu Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten herausgegeben werden. Diese Materialien sowie Pilgerpässe, Pilgerstempel und weiteres Pilger-Zubehör werden ab dieser Zeit in der Touristinfo angeboten.

     

    Wegstreckenkennzeichnung:


    Stilisierte gelbe Muschel auf blauem Grund. Die geschlossene Seite der Muschel zeigt in Gehrichtung. Traditionell ist der Jakobsweg nur in Richtung Santiago de Compostela markiert.
     

    Sehenswertes am Jakobsweg:


    Uckermark

     


    • Gartz (Oder): St. Stephan-Kirche, Stettiner Tor, Ackerbürgermuseum
    • Nationalpark Unteres Odertal
    • Vierraden: Tabakmuseum
    • Schwedt (Oder): St. Mariä Himmelfahrt, St. Katharinenkirche in der Altstadt und die Uferpromenade der Oder
    • Stützkow: Aussichtspunkt „Blick ins Odertal“ vom Richterberg
    • Stolpe: Stolper Turm
    • Angermünde: Franziskanerkloster, Pulverturm und Altstadt
    • Wolletzsee und Buchenwald Grumsin (Alternativroute ab Angermünde)


    Eine ausführliche Übersicht finden Sie hier.


    Hinweis:


    Einige Wegabschnitte sind dünn besiedelt und verfügen über kaum Gastronomie oder Einkaufsmöglichkeiten. Ebenfalls müssen die Übernachtungen sorgfältig geplant werden.


    Länge: 80 km, 4 Etappen (13-19 km)

    Start: Mescherin

    Ziel: Angermünde
     

    Wegedaten


    Anreise

    • RE66/RB66 bis Bhf. Tantow oder Stettin/Szczecin Glowny
    • Buslinie 473 ab Tantow Bahnhof nach Mescherin
    • Parkmöglichkeiten: Parkplatz direkt am Bahnhof Tantow


    Abreise

    • ICE, IC oder RE3 ab Bhf. Angermünde
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